Montag, 12. Februar 2018

Gleimstraße 52: Im Namen des Volkes

Einen spektakulären Sieg erzielte der Mieter aus dem Hause Gleimstraße 52. Er hat sowohl die Duldungsklage gegen die Gleimstraße 52 GmbH & Co. KG gewonnen wie auch die neue Eigentümerin der Wohnung gezwungen, sämtlichen Kosten für die Schönheitsreparaturen in der ganzen Wohnung einschließlich der Beseitigung der seit nunmehr fünf Jahren bestehenden Brandschäden und der Instandsetzung der Elektroanlage zu übernehmen!

Während der ehemalige Baustadtrat Jens Holger Kirchner am 21. Mai 2014 beim Gespräch mit den Mietern aus der Wisbyer Str. 6 und Gleimstr. 52 Sascha Klupp einen „Ganoven“ nannte und sich als machtlos gegenüber so viel „krimineller Energie“ bezeichnete, führte der konsequente und unermüdliche Kampf des Mieters zum Erfolg.




Das Urteil ist jetzt rechtskräftig. Die Klägerin – Gleimstraße 52 GmbH & Co. KG trägt die Kosten des Verfahrens.

Mit dem Urteil beweist der Mieter eindrucksvoll, dass man auch gegen solche Typen wie Sascha Klupp und Christian Gérôme vor Gericht tatsächlich gewinnen kann. Mehr noch, man kann sie zu einer vollständigen Kapitulation zwingen. Das Versäumnisurteil war die einzige Möglichkeit für Gérôme und Klupp, aus der seit 2013 andauernden gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Mieter, auszusteigen. Mehr als fünf lange Jahre kämpfte der Mieter um seine Wohnung. Er überlebte einen gegen ihn gerichteten Brandanschlag, entging knapp einer Kohlenmonoxidvergiftung, ertrug Diffamierungen in der Öffentlichkeit und menschenunwürdige Zustände in seiner Wohnung.

Aber er hat sich stets öffentlichkeitswirksam gewehrt: er ließ das Geschäftskonto der Gleimstraße 52 GmbH & Co. KG pfänden, um seine zerstörte Heizung wieder herzustellen.


Er zweifelte die Unterschrift der neuen Wohnungseigentümerin an, was zur Aufdeckung der Unterlagenmanipulation führte und darauf basierende Klageerweiterung auf Kündigung und Räumung zunichte machte, er zwang die Wohnungseigentümerin, den Anschluss der Wohnung an die Zentralheizung und Warmwasserversorgung zu bezahlen, nachdem ihm der Kaminzug zugeschüttet worden war, und er berichtete fortwährend über seinen Kampf in diesem Blog - zu großer Unzufriedenheit von Sascha Klupp.


Er ließ sich nicht auf ein Vergleich mit den Entmietern ein, er ging kein Deal mit ihnen ein und hat kein Geld von ihnen angenommen. Der Sieg des Mieters ist jetzt amtlich. Im Namen des Volkes. Nun kann dieses grässliche Kapitel in der Geschichte des Hauses Gleimstraße 52 endlich geschlossen werden.

Als nächstes steht die Wiederherstellung der Wohnung auf der Agenda des Mieters. Dabei wird ihm die freundliche Unterstützung der neuen Eigentümerin zuteil. Sie willigte ein, die Kosten für die Beseitigung der Brandschäden, die Instandsetzung der Elektrik und die Malerarbeiten in der ganzen Wohnung zu übernehmen. Andernfalls hätte der Mieter die notwendige Summe einfach vollstrecken lassen.



Der Mieter bedankt sich bei allen Unterstützern und wünscht allen betroffenen Mietern Kraft und Erfolg bei ihren gerichtlichen Auseinandersetzungen. Unterstützt Euch gegenseitig durch Anwesenheit bei den Gerichtsprozessen und Wohnungsbesichtigungen! Übt Solidarität aus!